Berufsinformationstag des Elternbeirats

Jeder kennt das Konfuzius-Zitat

„Wenn Du Deine Arbeit liebst, wirst Du keinen Tag mehr arbeiten.“

Nur welche Arbeit erfüllt unsere individuellen Talente und Leidenschaften?

Um unseren 80 Schülerinnen und Schülern der Q11 diese anspruchsvolle Frage etwas zu erleichtern, veranstaltete der Elternbeirat des Gymnasiums Veitshöchheim bereits zum achten Mal am Samstag, den 23. März 2019 den BERUFSINFORMATIONSTAG für unser Landkreisgymnasium.

Das echte Berufsleben erfahren

Niemand kann besser über das „Real Life“, das Studium und das tatsächliche Berufsleben berichten als diejenigen, die es bereits erfolgreich absolviert haben. Deshalb suchten unsere Beiratsmitglieder Verena Ullmann, Onika Saul und Katja Demuss und ihr Team erneut Menschen, die von ihrem Traumjob, von allen Vor- wie Nachteilen, real und „zum Anfassen“ berichten können.

19 erfolgreiche Referenten

Letztendlich 19 Referenten aus den Bereichen Architektur, Automobilkaufmann, Betriebswirtschaft, Biologie, Jura, Kinder- und Jugend-Psychologie, Lehramt, Maschinenbau, Medizin, Modedesign, Netzwerkadministrator, Programmierer, Lasertechnik/Physik, Psychologie, Sprachwissenschaft, Tourismus und Zahnmedizin beteiligten sich an dieser Aktion, darunter auch sechs frühere Abiturienten der Schule.

Onika Saul: "Als Elternbeirat sind wir sehr dankbar, dass so viele Referenten bereit waren, uns ihre Zeit an diesem Samstag zur Verfügung zu stellen." Besonders gefreut habe man sich, dass viele ehemalige Schüler wie Dr. Matthias Nieberler oder Daniel Ebenbeck auf sie zugekommen sind und nun als Referenten teilnehmen.

Ziel des BERUFSINFORMATIONSTAGs war es laut Verena Ullmann zusätzlich, Schule und Beruf besser zu verzahnen. Das Gymnasium bereite in erster Linie die Schüler auf die Reifeprüfung vor, an deren Ende die Hochschulreife stehe. Der Schritt in das Berufsleben sei ein bedeutender Lebensabschnitt.

Die Suche nach DER Berufung

Was ist die individuelle „Aufgabe“, was ist die persönliche „Berufung“? Schlechte Entscheidungen können unnötig Talent, Spaß und auch Lebenszeit vergeuden. Die Schüler stehen vor dem Problem, dass es sehr viele Optionen zu wählen gibt, das auch einen durchaus überfordern kann. Desto wichtiger ist es, sich früh mit seinen Interessen auseinander zu setzen und die persönliche Auswahl einzuschränken.
Deshalb hatte der Elternbeirat die Interessen der künftigen Abiturienten im Vorfeld ermittelt und versucht, deren Schwerpunktwünsche in konkrete Angebote umzuwandeln.

Die Referenten präsentierten in 19 Workshops jeweils 30 Minuten lang ihre Ausbildungs-, Arbeits- und Berufsfelder vor kleinen Gruppen so dass intensive Gespräche möglich waren. Ein jeder Schüler konnte zwei Referenten konsultieren.

Netzwerken für den Berufserfolg

Wie Frau Onika Saul berichtet, erhielt sie bei dem anschließenden „Get Together“ mit kleinem Imbiss von den Schülerinnen und Schülern der Q11 durchweg positive Rückmeldungen. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, auch Fragen persönlicher Natur zur Berufswirklichkeit zu stellen. Besonders die Einbindung ehemaliger Schüler, die über ihre Studiengänge berichteten, fand Anklang. Für Interessierte gab es zudem jede Menge Details zu Zugangsvoraussetzungen, inhaltlicher Ausrichtung und Aussichten. Durch den individuellen Kontakt hätten sie einen neuen und anderen Blick auf die einzelnen Studienfächer und das Berufsfeld erhalten.

Wenn uns dies für die einzelnen Schüler an diesem Samstagmorgen etwas geglückt ist, hat sich der Einsatz aller Referenten und Mithelfer mehr als gelohnt.

Bis zum nächsten Jahr 2020!

Der Elternbeirat