„Smartphone aus. Welt an!“ – Die Wertebotschafter luden zur Handy-Challenge ein
von Margret Simmelbauer
Wie viel Zeit verbringen wir eigentlich täglich am Smartphone, und welche Auswirkung hat das auf unseren Alltag, unsere Hobbys und unsere sozialen Kontakte? Genau mit dieser Frage beschäftigten sich die Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter unserer Schule und initiierten im Rahmen der „Woche der Nachhaltigkeit und Gesundheit“ vom 12. bis 16. Oktober ein besonderes Projekt: Die freiwillige Handy-Challenge unter dem Motto „Smartphone aus. Welt an!“.
Ein Impuls zur Selbstreflexion
Ziel der Challenge war es keineswegs, das Smartphone komplett zu verbannen oder ein starres Verbot durchzusetzen. In einer modern vernetzten Welt ist das Smartphone schließlich ein nützlicher Begleiter. Vielmehr ging es um Selbstreflexion und das bewusste Hinterfragen des eigenen Medienverhaltens: Wie oft greifen wir vollkommen automatisch zum Bildschirm, anstatt uns mit Freunden zu treffen, Hobbys nachzugehen oder einfach zur Ruhe zu kommen?
Raum für Austausch und Erfahrungen
Das Prinzip war denkbar einfach: Alle Schülerinnen und Schüler – und gerne auch Eltern und Lehrkräfte – konnten individuell für sich entscheiden, in welchem Umfang sie ihre Bildschirmzeit oder Social-Media-Nutzung reduzieren wollten. Völlig ohne Leistungsdruck ging es um das Sammeln neuer, positiver Erfahrungen im Alltag.
Um die täglichen Erlebnisse mit anderen zu teilen, boten die Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter täglich in der zweiten Pause die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler erzählen, was passierte, wenn das Display einmal dunkel blieb, und wofür die neu gewonnene Zeit genutzt wurde – sei es für Sport, Musik, Freunde oder schlichtweg Erholung.
Den Blick für den Augenblick zurückzugewinnen
Die Aktionswoche hat eindrucksvoll gezeigt, dass die echte Magie in den bewussten Auszeiten liegt. Digitale Freizonen tun gut und lassen sich nachhaltig in den Alltag integrieren. Wir verpassen nichts, wenn wir offline sind – aber wir gewinnen den Blick für den Augenblick zurück.
Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern und Lehrkräften, die sich auf dieses Experiment eingelassen und die Woche mit Leben füllt haben!
Céline Metzler