Herzlich willkommen auf der Seite der Fachschaft Chemie!
Folgende Lehrkräfte unterrichten im laufenden Schuljahr das Fach Chemie:
Frau Baum, Frau Damas, Harry Hirsch, Frau Dr. Husemann, Frau Landeck, Frau Martin.
Was uns wichtig ist:
Als Wissenschaft von den Stoffen, ihren Eigenschaften und den Möglichkeiten und Methoden, Stoffe zu verändern und zielgerichtet neue Stoffe herzustellen, ist die Chemie eine naturwissenschaftliche Basisdisziplin, die schon seit Anbeginn der Menschheit dazu diente, sich in der Auseinandersetzung mit der Natur zu behaupten und die Lebensbedingungen gezielt zu verbessern.
Im Fach Chemie beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv und auf besondere Weise handlungsorientiert mit Stoffen aus dem Alltag und der Technik. Dabei geht es neben dem Erlernen der Fachsprache und auch um den Aufbau eines soliden Grundwissens.
Dem Experiment als Methode der naturwissenschaftlichen Welterschließung kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Daher legen wir an unserer Schule großen Wert auf das selbstständige Experimentieren. Zu diesem Zweck führen wir im naturwissenschaftlichen Zweig bereits in der Mittelstufe chemische Übungen in geteilten Klassen durch. In der Oberstufe bieten wir regelmäßig W- und P-Seminare aus dem Bereich Chemie an. Zur Bearbeitung der wissenschaftlichen Fragestellungen steht den Schülerinnen und Schülern ein sehr gut ausgestattetes Labor zur Verfügung. Seit geraumer Zeit haben wir auch eine "Jugend forscht"-Gruppe, die chemische Themen bearbeitet.
Chemie ohne Versuche ist wie Kunst ohne Pinsel!
...oder Fußball ohne Ball - Deshalb sind uns unsere Profilstunden, in denen wir in halber Klassenstärke experimentieren dürfen, ganz besonders wichtig!
Forschen - auch mit professioneller Hilfe
In der Kooperation mit der Universität in Würzburg konnten auch in diesem Sommer einige spannende Forschungsfragen untersucht werden: Was wirkt gegen Bakterien? Welche Wirkstoffe bekämpfen Krebs. Pharmakologie, Chemie, Pharmazie und Biochemie und Ökologie unterstützen uns immer wieder kräftig mit ihrem Know-how - vielen Dank dafür!
Aktivitäten 25/26
Auf den Spuren der kleinsten Teilchen mit großem Gerät
Schon mal ein MRT gemacht bekommen? Dieses bildgebende Verfahren in der Medizin, mit dem Organe und Knochen untersucht werden können und das sogar einen Blick ins Gehirn erlaubt, ist eigentlich ein NMR-Gerät, das die magnetischen Kernspinresonanzspektren der Teilchen in uns aufzeichnet und auswertet. Diese magnetischen Kernspinresonanzen kann man allerdings auch zur Strukturaufklärung oder für den Nachweis von Stoffen verwenden. Dabei macht man sich zu Nutze, dass sich Atomkerne, die eine ungerade Anzahl an Protonen und/oder Neutronen besitzen, im starken Magnetfeld wie "Mini-Magnete" verhalten. Man kann dadurch herausfinden, welche Atome vorhanden sind, wie sie miteinander verbunden sind und welche Atome sich in der Nähe befinden.
Frau Prof. Dr. Pöppler vom Lehrstuhl für Strukturelle organische Chemie hat den Leistungskurs Chemie (Q12) bei einem Besuch am 18.12. 2025 mit in die faszinierende Nanowelt der NMR-Strukturaufklärung genommen. Anschließend durften wir ein Labor besichtigen, selbst verschiedene Proben für Festkörper und Flüssig-NMR-Messungen vorbereiten und die von uns mitgebrachten Proben am NMR-Gerät messen.: Für die Jugend forscht Arbeit eines Kursmitgliedes wurden Extrakte von verschiedenen Pflanzen mittels 13F -NMR auf sogenannte PFAS untersucht (das sind sogenannte "Ewigkeitschemikalien", die unter anderem in Löschschäumen und wasserabweisender Sportkleidung und Backpapier zum Einsatz kommen/kamen, deren Auswirkungen auf die Umwelt aber noch nicht abschätzbar sind). Ob wir PFAS gefunden haben kann man demnächst in der Projekt-Dokumentation von Paulus Arbeit beim Regionalwettbewerb nachlesen...
Für die Einladung und die spannenden Einblicke in aktuelle Forschung und Laboralltag bedanken wir uns sehr herzlich!
Weitere Informationen zur Arbeit von Frau Prof. Pöppler und ihrer Arbeitsgruppe findet man hier.
Aktivitäten 24/25
Zu Besuch im SKZ
Bei unserem Besuch im SKZ-Lab hatten Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse die Möglichkeit, die Reise von Kunststoffen im Kreislauf der Wiederverwertung hautnah zu erleben. In einem praxisnahen Workshop lernen sie, warum Kunststoffe so erfolgreich sind, welche Herausforderungen sie mit sich bringen und wie sich ihre Umweltwirkung durch kluge Recyclingprozesse minimieren lassen.
Kunststofftechniker(in) - ein Beruf mit Zukunft
Prof. Jörn Leiber von der Technischen Hochschule Würzburg Schweinfurt (THWS) stellte Schülerinnen und Schülern der Oberstufe Chemie und der 11e den Studiengang für Kunststoff- und Elastomertechnik vor und gab spannende und aufschlussreiche Einblicke in vielfältige Anwendungsbereiche moderner Materialforschung.
Der Vortrag begann mit einer kritischen Betrachtung des negativen Images, das Kunststoffe in der Gesellschaft aufgrund von Diskussionen um Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung oft haben. Prof. Leiber führte anschließend zahlreiche Beispiele an, die zeigten, wie unverzichtbar Kunststoffe in der Technik, Medizin und im Fahrzeugbau heute sind. Angefangen bei medizintechnischen Geräten bis hin zu innovativen Komponenten im Automobilbau wurde deutlich, dass Kunststoffe in vielen Bereichen unseres Lebens eine entscheidende Rolle spielen.
Aber nicht nur wegen der gesellschaftlichen Relevanz, warb Prof. Leiber für den Studiengang für Kunststoff- und Elastomertechnik. Das Studium zeichne sich durch seine praxisorientierte Ausrichtung und die individuelle Betreuung in kleinen Gruppen aus. Der enge Austausch mit den Professoren an der THWS, den Prof. Leiber hervorhob, fördere nicht nur ein vertieftes Verständnis, sondern auch die persönliche Entwicklung der Studierenden. Zudem seien die Chancen auf dem Arbeitsmarkt nach Abschluss des Studiums hervorragend.
Gute Argumente, um sich mit der Thematik genauer auseinander zu setzen - die Schülerinnen und Schüler zeigten daher reges Interesse und stellten zahlreiche Fragen zu den Themen Nachhaltigkeit, Recyclingmöglichkeiten und den Entwicklungen in der Kunststofftechnik.
Auch interessiert? Mehr Infos zum Studiengang Kunststoff- und Elastomertechnik gibt es hier.
Feuer und Flamme
waren die Schülerinnen und Schüler der zwei naturwissenschaftlichen Klassen, als am 24.3.2025 die Freiwillige Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug und vielen Feuerlöschern zu uns kam, um die Ausrüstung vorzustellen und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, selbst einen Feuerlöscher zu nutzen.

Besonders beeindruckt hat uns, wie schwer die Ausrüstung eines Feuerwehrmanns ist. Da muss man schon richtig fit sein, um damit noch schnell unterwegs zu sein, wenn es brennt. Eine neue Perspektive bot der Ausblick vom Dach des Löschfahrzeugs und im Sitzbereich vor den Atemschutzgeräten fühlten sich alle schon ein bisschen wie „Feuerwehrmann Sam“ im Einsatz. Aber am spannendsten war es dann natürlich selbst ein Feuer löschen zu dürfen. Stift ziehen, aktivieren und dann in die Flamme zielen – das können jetzt alle, aber wir hoffen, dass wir das Wissen in der Schule nicht anwenden müssen.

Verabschiedet haben sich die Florian Fischer, Pascal Birk und Christian Taupp mit einer Spraydosen-Explosion – da konnte man ahnen, welche Gefahren auf einen Feuerwehrmann warten, wenn es im Styling-Raum bei GNTM brennt…
Für den Besuch haben die Feuerwehrmänner extra freigenommen – sie sind wirklich rund um die Uhr für unsere Sicherheit da und das ganz ehrenamtlich! Tolle Vorbilder! Vielen Dank!
Aktivitäten 23/24
Lebensmittel - ohne Chemie?
Die Lebensmittelchemie ist ein Schwerpunkt des neuen Lehrplans der 11. Klasse, daher haben wir am Institut für Lebensmittelchemie angefragt, ob wir vielleicht aus erster Hand etwas über den Studiengang und Beruf des Lebensmittelchemikers erfahren könnten. Frau Pemp war daraufhin gern bereit zu uns an die Schule zu kommen und hat den Naturwissenschaftlern der 11. Klassen viel über das sehr praxisbezogene Studium erzählt, von sehr vielen Richtlinien, die es zu beachten gilt und von aktuellen Herausforderungen, die es in der Lebensmittelchemie zu meistern gilt.
Aktivitäten 22/23
Klimakrise verstehen – Labs4future
Sommer mit extremer Hitze und Trockenheit, Waldbrände und Ernteausfälle – die Folgen des Klimawandels haben wir auch in diesem Jahr wieder deutlich zu spüren bekommen.
Was bedeutet eigentlich Klimawandel? Was versteht man unter dem Treibhauseffekt und welche Rolle nehmen dabei CO2 und die anderen Treibhausgase ein? Was können wir dagegen tun?
Mit diesen Fragen haben sich die Klassen 9b und 9c bei ihrem Besuch des „Labs4future“ im M!ND-Center der Universität beschäftigt. Bei der zweitägigen Exkursion drehte sich alles um die Entstehung und Folgen des Klimawandels. Die Schüler*innen haben sich anhand von Experimenten verschiedene Aspekte des Klimawandels erarbeitet und erfahren, wie sie ihre eigene (Klima)Zukunft aktiv mitgestalten können. Den Abschluss bildete eine Diskussionsrunde, in der das erarbeitete Wissen von jedem einzelnen Klimaexperten kompetent angewendet werden musste.
Spitzenforscher zu Gast im Chemieunterricht
Einen faszinierenden Einblick in aktuelle Forschung bekamen die beiden Chemiekurse der 11. Klasse am 8.3. durch Prof. Lutz Nuhn vom Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie und seinen Kollegen Jun.-Prof. Tomasz Jüngst vom Institut für Funktionsmaterialien und Biofabrikation. Lena, Luis und Frida berichten hier von diesem Ereignis.
Lockdown 2021: Versuche im Heimlabor!
Bis es in der Schule wieder los ging es Spannendes auch beim Experimentieren zu Hause zu entdecken! In einem P-Seminar enstanden tolle Lehrfilme (zum Beispiel zur elektrostatischen Ablenkung), fleißige Forscherinnen und Forscher ließen Salz- und Zuckerkristalle wachsen, entwickelten Batterien aus Haushaltsmaterialien und ließen Pudding leuchten.
Aktivitäten 2019/2020
- ELISA im Virchow-Zentrum (BC-Praktikum)
- Tolle Ausbeute beim Wettbewerb "Jugend forscht"
Aktivitäten 2018/2019:
- Das BC-Praktikum besucht das Virchow-Zentrum
- Kristalle unter dem Mikroskop im BC-Praktikum
- Fette in der Chemie
- Besuch der Feuerwehr
- Das BC-Praktikum besucht das FKG-Schülerlabor
- Besuch von Frau Eschelbacher von der TU in Stuttgart
Aktivitäten 2017/2018:
- Wieder tolle Erfolge auf dem Regionalwettbewerb Jugend forscht in Bessenbach
- Die Naturwissenschaftler der 8. Klassen besuchen das Mineralogische Museum
Aktivitäten 2016/2017:
- Die Chemie-Kurse der Q11 besuchen das Lehr-Lern-Labor "Kunststoffe" an der Uni Würzburg (16.1.2017)
- Die Feuerwehr Veitshöchheim zu Gast in der 8. Jgst.
- Fünf Schüler fahren zum Regionalwettbewerb Jugend forscht in Schweinfurt
- Leo Katzowitsch bekommt bei Landeswettbewerb Jugend forscht einen Sonderpreis
Aktivitäten 2015/2016:
- Die 8-Klässler mit NTG-Zweig besuchen die Südzucker-Fabrik in Ochsenfurt (21.10.2015)
- Acht Jungforscher schneiden beim Regionalwettbewerb Jugend forscht erfolgreich ab und holen den Schulpreis nach Veitshöcheim
- Sonderpreise für Laura Ochsner beim Landeswettbewerb Jugend forscht
Grundwissen:
In den folgenden Links findet ihr die Fachbegriffe und die dazugehörigen Definitionen, die von den Chemielehrern des Gymnasiums Veitshöchheim als Grundwissen festgelegt wurden.
Viel Erfolg beim Nachlesen und Lernen!
G8
- Klasse 8 NTG bzw. Klasse 9 nicht NTG (sprachlich, musisch ...)
- Klasse 9 NTG bzw. Klasse 10 nicht NTG (sprachlich, musisch ...) anorganische Chemie
- Klasse 10 alle Zweige, organische Chemie
G9
Lehrpläne:
Links:
- Übungsaufgaben Gymnasium Krohberg
- Interaktive Lernprogramme Chemie interaktiv
- kostenlose Lernvideos zu verschiedensten chemischen Teilbereichen bei alteso.de
- Übungsaufgaben isb
- Periodensystem
- Informationen und Experimente aus der Alltagschemie Prof. Blumes
- Gesellschaft deutscher Chemiker GDCh
- internationale Junior Science Olympiade IJSO
- Kostenloser Download eines interaktiven Lernprogramms mit Animationen, Übungsaufgaben, Quiz und mehr AK Labor
- Praktikum in der Chemie? basf - the chemical company